Windsurfmastwahl
1.) Länge
Da die meisten Segel fixe Tops haben, wählt man den verglichen mit der Vorliekslänge des Segels nächstkürzeren Mast und verlängert diesen mit einer Vario-Mastverlängerung exakt auf das benötigte Vorlieksmaß. Wenn ein Mast für mehrere Segel verwendet wird, sollte der Mast auch bei (kleinen) Segeln mit Variotop nicht mehr als ca. maximal 20 cm länger sein als notwendig, da anderenfalls die Masthärte aufgrund der tieferen Position des Segels auf dem Mast überhaupt nicht mehr paßt.
2.) Masthärte und Carbonanteil
Die Masthärten sind herstellerunabhängig weitgehend einheitlich (370 cm = ICMS 16-17, 400 = 19, 430 = 21, 460 = 25, 490 = 29, 520 = 32), wichtig bleibt die Wahl des passenden Carbonanteils. Reine Epoximasten sind sehr preiswerte und stabile Ein- und Aufsteigermasten, passen aber aufgrund des dickeren Durchmessers nicht mehr auf alle modernen Segel. Bei Masten mit Carbonanteil gilt folgende Faustregel: Je höher der Carbonmanteil, desto leichter, desto leistungsstärker, aber natürlich auch desto kostspieliger. Wir halten im Freizeitbereich das Gewichtsargument für das gewichtigste, daher unsere generelle Empfehlung: Je länger der Mast, desto höher sollte möglichst der Carbonanteil sein.
3.) Unser Sortiment
Neil Pryde Masten sind allgemein bekannt, wir wollen keine Eulen nach Athen tragen. Powerex ist eine der renommiertesten Adressen für Surfmasten. Die Powerex Masten sind leicht, stabil und preisstabil. Mittlerweile sind die Preise für fast alle Surfprodukte aufgrund der Carbonknappheit 'angepaßt', bei Powerex sind die Masten seit 2006 sogar günstiger geworden. Das Preis-Leistungsverhältnis der Powerex Masten ist dadurch jetzt nahezu unverschämt gut. Die Powerex RDM Masten genießen aufgrund ihrer Haltbarkeit auch bei sehr niedrigen Gewichts seit vielen Jahren einen legendären Ruf.
Tekkno Channel Masten sind seit 2004 auf dem Markt, Negativa (= Bruch) haben wir bisher nicht einen einzigen gehabt. Unserer Meinung nach das absolute Highlight des Tekkno Channel Sortiments - die RDM Masten, die noch preiswertere Alternative zu den Powerex Masten: - relativ günstig - haltbar (auf den Kanaren sehr beliebt) - leicht (Herstellerangaben passen)
4.) Skinny Masten
Skinnies haben sich aus sehr guten Gründen im manöverorientierten Bereichen des Windsurfens durchgesetzt. Die Vorteile sind klar und eindeutig :
- einfacheres Einfädeln des Masten
- besseres Manöverhandling (kein Umschlagruck)
- softeres und gedämpftes Fahrhandling
- mehr Möglichkeiten zu trimmen
Für wen lohnt ein Skinny-Mast?
- manöverorientierte Surfer, die Masten sind perfekt bei kleinen bis mittleren Wave- und Freestylesegeln
- leichtgewichtige Surfer
- Surfer, die ein weicheres Segelfahrgefühl mögen





